Häufige Fragen
Was Sie schon immer über die Schüßlersalze wissen wollten
Können bei der Einnahme Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen auftreten?
Über das Auftreten von Neben- und Wechselwirkungen ist nichts bekannt. Erstreaktionen zu Beginn der Anwendung werden in Einzelfällen beobachtet.
Kann es zu einer Überdosierung kommen?
Bei der Dosierung sind die Angaben der Gebrauchsinformation bzw. des Therapeuten maßgeblich. Aufgrund des Milchzuckers kann es bei sehr hohen Dosierungen zu Verdauungsstörungen (milder Abführeffekt) kommen.
Wie oft sollen die einzelnen Salze eingenommen werden?
Im Regelfall gilt die Vorschrift der Gebrauchsinformation (Packungsbeilage). Die Dosierungsvorschrift Ihres Therapeuten kann je nach Mangelerscheinung erheblich abweichen.
Wie werden Schüßlersalze eingenommen?
Wichtig ist, die Tablette im Mund zergehen zu lassen und nicht zu lutschen oder zu zerkauen, weil die Wirkstoffe über die Mund- und Rachenschleimhaut aufgenommen werden. Die Einnahme soll eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen erfolgen.
Wie schnell wirken die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler?
Die einzelnen Salze können unterschiedlich schnell wirken. Ausschlaggebend dabei ist die Stärke der Mangelerscheinung. Die Wirkung setzt behutsam und sanft ein, eine starke Sofortwirkung ist die Ausnahme. Bei akuten Beschwerden kann die Einnahme einer Tablette alle fünf Minuten bis zum Eintritt einer Linderung erforderlich sein. Danach wird reduziert auf 3mal täglich eine Tablette. Diese Dosierung gilt als Standard in chronischen Fällen. Eine Langzeit-Therapie kann erforderlich sein, fragen Sie Ihren Therapeuten.
Kann es zu einer Abhängigkeit durch Schüßlersalze kommen?
Eine körperliche Abhängigkeit durch Schüßlersalze kann nicht entstehen. Jedoch kann es, je nach Stärke eines Mangels, zu einem verstärkten Bedürfnis nach Mineralsalzen kommen. Dieses Bedürfnis verschwindet aber, sobald der Mangel behoben und die Speicher im Körper gefüllt sind.
Vertragen sich Schüßlersalze mit anderen allopathischen Medikamenten?
Über Wechselwirkungen von allopathischen und homöopathischen Arzneimitteln liegen uns keine Hinweise vor. Die parallele Therapie beeinträchtigt die Wirksamkeit gegenseitig nicht.
Vertragen sich Schüßlersalze mit anderen homöopathischen Mitteln?
Die Homöopathie grenzt sich von der Heilmethode nach Dr. Schüßler grundsätzlich ab, daher kommt es zu keiner direkten Wechselbeziehung.
Ist bei einem starken Mineralstoffmangel eine Therapie mit Mineralsalzen nach Dr. Schüßler ausreichend?
Entgleisungen des Elektrolythaushalts können bedrohliche Formen oder sogar lebensbedrohende annehmen. Dramatische, akute Krankheitsbilder gehören nicht zum Kernkompetenzfeld Schüßlersalze, sondern in Expertenobhut. Nur moderate Störungen und Symptome lassen eine Selbsttherapie mit Schüßlersalzen sinnvoll erscheinen. In allen anderen Fällen und im Zweifel ist fachlicher Rat einzuholen.
Können durch eine vollwertige Ernährung alle nötigen Mineralsalze ausreichend aufgenommen werden?
Wer auf eine vollwertige Ernährung achtet, schafft dadurch auf jeden Fall eine gute Grundversorgung mit Mineralstoffen für den Körper. Bedingt durch die ansteigende Umweltbelastung, Genussgifte, Stress, unsteten Lebenswandel, etc. steigt allerdings der Verbrauch einzelner wichtiger Mineralsalze. Das kann durch Ernährung allein oft nicht aufgefangen werden. Das Erkennen von Defiziten oder Mangelversorgung kann mit einer speziellen Diagnostik, der sogenannten Antlitzdiagnostik, geschehen, die von besonders ausgebildeten Therapeuten durchgeführt wird. Auch andere Möglichkeiten erlauben die Diagnosestellung.
Warum muss man von den einzelnen Mineralstoffen unterschiedlich viel einnehmen?
Die einzunehmende Menge an Mineralsalzen ist abhängig von der jeweiligen Mangelerscheinung. Entsprechend unterschiedlich variiert die Therapie und Dosierung der benötigten Mineralstoffe. Erfahrene Berater beantworten exakt die Frage, welche Mittel in welcher Dosierung anzuwenden sind und begleiten den Therapieverlauf mit der nötigen Anpassung im Verlauf des Heilungsprozesses.
